Was ist das Geheimnis glücklicher Beziehungen?

Viele Menschen machen sich ganz schön viel Mühe, um den perfekten Partner zu finden.

Ist dieser dann gefunden, lehnen sie sich nach einiger Zeit entspannt zurück und hören auf, die Dinge zu tun, die sie am Anfang für den anderen getan haben.

Sie vergessen dabei aber etwas ganz wichtiges: Liebe und Beziehung passieren nicht einfach so, sondern sie sind ist Arbeit. Harte Arbeit.

Auch Hape Kerkeling predigte in einem Sketch als niederländische Paarberaterin „Liebe ist Arbeit, Arbeit, Arbeit!“.

Volle Zustimmung. Ich glaube aber, dass das viele vergessen haben.

Sie haben vergessen, dass Liebe nicht einfach langfristig entsteht, sondern dass wir etwas dafür TUN müssen.

Das Geheimnis glücklicher Beziehungen: Das Kuschelhormon und das verflixte siebte Jahr

Die Natur hat das übrigens auch nicht so gemacht.

Wir haben nämlich dieses Kuschelhormon – Oxytocin nennt sich das.

Jeder Mensch braucht körperliche Nähe und das weiß auch Dein Gehirn. Es schüttet deswegen bei sozialen Bindungen, Berührungen und Sex das Hormon Oxytocin aus und das sorgt für ein gutes Gefühl.

Aufgrund seiner Wirkung, hat es den Spitznamen “Kuschelhormon” bekommen.

Ich stelle mir das immer folgendermaßen vor: Lernen sich Menschen kennen, haben sie zwei Behälter in der Brust neben dem Herzen und darin befinden sich diese Oxytocin-Bällchen.

Die haben beim Kennenlerne riese Augen, die krallen nach dem anderen, die wollen jetzt Sex haben, die wollen sich jetzt aufeinander stürzen. Dein ganzer Körper wird mit dem Kuschelhormon überschwemmt. Übrigens verbessert es auf diese Weise das gesamte Miteinander.

Doch nach sieben Jahren passiert etwas in der Beziehung.

Die Behältnisse sind zwar noch da, aber der Oxytocinspiegel ist quasi auf Null, denn es befinden sich nur noch verkümmerte Oxytocin-Bällchen in den Behältnissen.

Das kannst Du Dir vorstellen wie eine gedörrte Frucht, wie so eine Rosine, die jetzt in eine andere Richtung guckt – und nicht mehr voller Begeisterung und Anziehung auf den Gegenüber.

Kennst Du? Tja, wenn wir an diesem Punkt sind, dann ist es unsere Aufgabe, dieses Ding wieder voll zu machen.

Das macht kein anderer für Dich! Deshalb musst Du im Garten zelten gehen; deshalb musst Du eine Karte schreiben, auch wenn Du denkst: „Warum soll ich das machen – ist doch gar nicht ihr Geburtstag?!“.

Ja, genau deshalb, damit ihr den nächsten Geburtstag auch noch zusammen habt.

Das Geheimnis glücklicher Beziehungen: Eigenverantwortung übernehmen

Oxytocin kann man zwar kaufen, aber Du kannst Dir sparen jetzt auf Google danach zu suchen.

Nützt Dir und Deiner Beziehung nämlich gar nichts. Da musst Du schon selbst aktiv werden.

Oder in es nochmal in den Worten von der Paartherapeutin Evje van Dampen aka Hape Kerkeling zu sagen: “Arbeit, Arbeit, Arbeit, ist worum es in der Liebe geht”.

Du darfst den nächsten Schritt gehen – das dürfen beide. Denn wenn beide Seiten geben, ist das eine gesunde Kombinationen. Wenn einer die ganze Zeit gibt und der andere nur nimmt, ist die Beziehung nicht ausgeglichen und das kann auf Dauer nicht gut gehen.

Trotzdem gilt: Übernimm Eigenverantwortung und werde selbst aktiv!

Wie beim Erfolg in anderen Lebensbereichen gilt in der Partnerschaft auch: Du bist selbst verantwortlich. Nicht Dein/e Partner/in. Nicht Deine Eltern. Nicht Dein*e Ex.

Das ist es, was erfolgreiche Menschen ausmacht und weil Du diesen Artikel liest weiß ich, dass Du zu dieser Kategorie Mensch gehörst, die erfolgreich sein möchten.

Das Geheimnis glücklicher Beziehungen: Die Sprachen der Liebe für eine gelingende Kommunikation

Als meine Frau Rita und ich uns kennenlernten, haben wir uns dazu entschieden, beständig an unserer Liebe und Beziehung zu arbeiten.

Die Liebe am Leben zu halten setzt zwei Dinge voraus: Den Willen zu lieben und das Wissen um die Sprache der Liebe.

Ich kenne, Gott sei Dank, Ritas Liebessprache. Du hast vielleicht das Buch „The 5 Love Languages“ (Die 5 Sprachen der Liebe)  gelesen. Wer es nicht gelesen hat, muss es unbedingt lesen.

Wenn der Autor Gary Chapman von Liebe spricht, meint er nicht das anfängliche Verliebtsein.

In dieser Anfangszeit von romantischen Beziehungen müssen wir uns kaum bemühen, die Leidenschaft am Leben zu erhalten (ich erinnere an das Kuschelhormon).

Danach ist es etwas anderes. Es braucht einen bewussten Umgang mit der Liebe. Das heißt beispielsweise, dass wir uns selbst und die Beziehung reflektieren und uns um sie bemühen dürfen.

“Wir müssen bereit sein, die Sprache der Liebe unseres Partners zu lernen. Erst so können wir uns in der Liebe verständlich machen.”, sagt Chapman.

Das Geheimnis glücklicher Beziehungen: Warum Du die 5 Sprachen der Liebe kennen solltest

Nur, wenn unser Partner unsere Liebessprache spricht, fühlen wir uns geliebt.

Das bedeutet, dass wir selbst unsere eigene Sprache der Liebe kennen müssen, also wissen, wie wir Liebe empfangen wollen. Dann können wir dem Partner die Sprache verständlich machen, der weiß dann wie er die Liebe sprechen muss, damit wir sie verstehen und uns geliebt fühlen.

Genauso verhält es sich umgekehrt. Wir müssen die Liebessprache unseres Partners kennen, sie lernen und auch sprechen. Das macht eine gute, glückliche und erfüllte Beziehung aus, denn dann fühlen sich beide verstanden und geliebt.

Nach Chapman gibt es fünf Sprachen der Liebe.

Sprich fünf verschiedene Art und Weisen, auf denen wir Liebe kommunizieren können.

Das können zum Beispiel Geschenke oder Worte von Anerkennung und Liebe sein. Für andere sind es Zärtlichkeit und Zweisamkeit.

Das Interessante hierbei ist, dass jeder von uns eine oder zwei dieser Liebessprachen bevorzugt.

Das ist dann unsere primäre und/oder sekundäre Sprache der Liebe.

Diese sprechen und verstehen wir gut. Andere wiederum haben für uns nicht so große Bedeutung, nehmen sie beispielsweise weniger wahr und sprechen sie auch nicht so oft, denn wir sprechen die Sprache, die wir selbst auch verstehen.

Ritas Liebessprache ist eine Mischung zwischen Worte von Anerkennung und Geschenke. Bei Geschenken rede ich nicht von Diamanten, sondern davon, eine Blume mitzubringen.

Wenn ich vom Flughafen zurück nach Hause komme, eine Tafel Schokolade.

Kleine Sachen eben und im Alltag – nicht nur am Valentinstag oder Geburtstag.

Das Geheimnis glücklicher Beziehungen: Kennst Du Deine Sprache der Liebe und die Deines Partners?

Wenn Du Dir noch unsicher bist, beobachte dich selbst und wann bzw. wodurch Du Dich geliebt fühlst.

Genauso kannst Du auch Deinen Partner beobachten und/oder ihr tauscht euch darüber aus.

Vieles kann man nämlich nur bedingt erraten, daher ist es gut, den anderen einfach zu fragen.

Hier ein paar Fragen, die helfen können:

  • Wann und wodurch fühlst Du Dich wirklich geliebt?
  • Wie drückst Du Deine Liebe aus?
  • Was brauchst Du von mir? Was wünschst Du Dir und wonach sehnst Du Dich?
  • Womit kann ich Dich glücklich machen
  • Was genießt Du an unserer Beziehung am meisten?
  • Mache ich Dir genug Komplimente? Berühre ich Dich genug?

P.S.: Das Wenn Du mutig bist, dann hänge noch folgende Frage an: Zeige ich Dir oft und stark genug meine Liebe in Deiner Sprache der Liebe?

P.P.S.: Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, dann hör Dir gern mein Audioprogramm „Relationship Mastery – Die Geheimnisse erfüllter Beziehungen“ zu diesem Thema an. Hier findest Du es (Hier klicken!) und mit dem Gutscheincode „BewohnerfreiRM“ erhältst Du es für nur 9,90€ anstatt 14,90€. 

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Um den Kreis zu schließen: Wenn Du die Liebessprache Deines Partners kennst, dann sorge dafür, dass Du sie sprichst, denn

Liebe passiert nicht einfach so!

Sprichst Du die Liebes-Sprache Deines Partners